Spiritual Regression
Spirituelle Rückführungen in Vorleben und ins Zwischenleben
Ursula Demarmels, Salzburg

Foto: Geretteter Fuchs auf Gut Aiderbichl. (c) Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker, Salzburg.

Lichtgeschenk TIERE HELFEN MENSCHEN - MENSCHEN HELFEN TIEREN

Viele Menschen, vor allem Kinder, haben eine innige und liebevolle Beziehung zu Tieren. Es ist ihnen ein natürliches Bedürfnis, mit Tieren zusammen zu sein. Sie achten sie als Mitgeschöpfe und verspüren den Wunsch, etwas zur Verbesserung der allgemeinen Situation der Tiere zu tun. Ein großer Teil der erwachsenen Personen, vor allem solche, die ohne Tiere aufgewachsen sind oder von den Eltern übernommen haben, Tiere als minderwertigere Lebewesen oder reine Nutztiere zu betrachten, haben den liebevollen Kontakt zu Tieren verloren. Männer und Buben haben dazu oft das Problem, als Schwächlinge ausgelacht zu werden, wenn sie freundliche und zärtliche Gefühle für ein Tier zeigen. Es passt nicht ins Image vom so genannten „starken Mann“. Für Menschen, die ihre Gefühle nicht verdrängt haben, ist es oft sehr schwer, das Leben mit all seinen Schattenseiten, die sich in entsetzlichen Gräueltaten und perversen, brutalen Vorkommnissen präsentieren, zu meistern und den Lebenswillen nicht zu verlieren. Das Zitat „Tiere sind die besseren Menschen“

Worin unterscheidet sich eigentlich der Mensch vom Tier?

Viele Menschen halten sich als Spezies dem Tierreich überlegen und glauben sich in diesem Denken z.B. vom Christentum unterstützt: „Die Erde sei dem Menschen untertan“ heißt es sinngemäß in der Bibel. Viele deuten das so, als bedeute „untertan“ die Erlaubnis, als Herrscher seine Untertanen ungestraft ausbeuten zu dürfen. Das Zitat: „Der König sei der erste Diener seines Volkes“ dagegen hilft uns Herrschen, richtig zu verstehen, was in der Schöpfungsgeschichte wirklich gemeint ist: Nämlich die Aufgabe und Pflicht, die eigene Macht so zu gebrauchen, dass man anderen Lebewesen (Mitmenschen, Tieren, der Natur) damit dient. Der Hl. Franz von Assisi beantwortete die Frage, was das Tier im Gegensatz zum Menschen sei, mit „Die Tiere sind die jüngeren Geschwister der Menschen“.

Der größte Unterschied zwischen Mensch und Tier ist wohl der, dass die Tiere in weit geringerem Ausmaß über einen freien Willen verfügen. Dadurch können sie, mit Ausnahme der Menschenaffen, kaum "bewusst" entscheiden und wählen und so auch nichts „falsch“ machen. Sie sind nie aus der Göttlichen Unschuld herausgefallen. Ihre Aufgabe auf Erden ist eine andere als die der Menschen. Der freie Wille des Menschen macht ihn verantwortlich für alles was er denkt, fühlt und tut. Er muss lernen, in jedem Moment die richtige Entscheidung zu treffen, um dadurch bewusst das, was er wählt, zu erschaffen. (Siehe Lichtgeschenk Die Macht der Gedanken und Gefühle). Dadurch ist der Mensch nicht besser oder schlechter als ein Tier, sondern nur anders.

Im bewussten Umgang mit Tieren können wir lernen, dass auch wir Menschen in unseren Seelen reines Licht und reine Liebe sind, ein Teil des Göttlichen. Diese Erkenntnisse gilt es dann, auf unseren persönlichen Alltag zu übertragen und entsprechend danach zu leben. “Daran, wie ein Volk mit seinen Tieren umgeht, erkennt man seinen Entwicklungsstand“ (Mahathma Gandhi). Dies lässt sich auf jeden einzelnen Menschen übertragen.

Tiere helfen uns, und sie schenken uns enorm viel! Sie geben uns Nahrung und Kleidung und werden eingesetzt als Lasttiere, bei Lawinendiensten, bei der Polizei, aber auch in der Betreuung von physisch und psychisch Kranken und Invaliden usw. Und natürlich auch als Haustiere, in ihrer Eigenschaft als Freunde und Gefährten.

(Achtung: "Delfintherapie" ist Tierquälerei! Wal-Experten aus aller Welt haben dies längst belegt.)

Gutes tun für Tiere!

Immer wieder, wenn es um eine Verbesserung der Situation der Tiere geht, wird das Argument als Ausrede herangezogen, man müsse erst einmal den Menschen helfen, bevor man etwas für die Tiere täte. Dabei schließt das eine das andere natürlich nicht aus. Im Gegenteil: Nach meiner Erfahrung haben im Allgemeinen jene Menschen, die Tieren helfen, auch sehr viel Mitgefühl ihren Mitmenschen gegenüber. Hingegen hat ein Mensch, der Tierleid gegenüber blind und taub ist, oftmals auch für Menschen kein Herz. Hier sollte man dringend das „Entweder-Oder“ durch „Sowohl-Als-Auch“ ersetzen. Es gibt einzelne Menschen, die ihr Hauptwirken in besonders vorbildlicher Weise den Tieren widmen. Insbesondere das Team um Michael Aufhauser und Dieter Ehrengruber auf Gut Aiderbichl - Symbol der Menschlichkeit (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich) zeichnen sich durch enormen, unermüdlichen Einsatz für die Tiere und für mehr Mitmenschlichkeit aus. Und doch könnte keine Tierschutzorganisation und kein Tierheim bestehen ohne die Mithilfe der vielen ehrenamtlichen, hingebungsvollen Helferinnen und Helfer, die durch ihren selbstlosen und großen Einsatz das Bestehen solcher Institutionen überhaupt erst möglich machen. Dann gibt es die vielen namenlosen Menschen, die einem hilfsbedürftigen Haustier ein neues, gutes Zuhause geben. Viele Leute, die Tierhilfsdienste finanziell unterstützen. Menschen, die den Mut haben, einem Tierquäler das Handwerk zu legen. Menschen, die Igel retten. Solche, die sich um gefahrenlose Krötenwanderungen kümmern und Zäune an Strassen errichten. Menschen, die angefahrene Tiere zum Tierarzt bringen. Menschen, die sich für die Artenerhaltung gefährdeter Rassen einsetzen. Eltern und Erzieher, denen es ein Anliegen ist, den Kindern Tierliebe und Tierschutz nahe zu bringen. Medienverantwortliche, die Tierschutzartikel schreiben und entsprechende Filmbeiträge senden. Wissenschaftler, die sich weigern, Tierversuche durchzuführen, aber Alternativen erforschen und anbieten. Konsumenten, die nur Eier aus Freilandhaltung, Biofleisch oder vegetarisch essen und nur Kosmetikprodukte ohne Tierversuche verwenden. Juristen, die sich für verfassungsrechtliche Belange von Tieren einsetzen, usw. Ihnen allen ist es zu verdanken, dass wenigstens ein kleiner Teil des Leides, das andere Menschen über Tiere gebracht haben, wieder gut gemacht wird.

Lichtübung:

Stelle Dir folgende Fragen:

  • Gehe ich achtungsvoll mit Tieren um?
  • Was tue ich an Gutem für Tiere?
  • Wo könnte ich noch bewusster mehr Gutes für Tiere tun?
  • Wie ist mein persönlicher Kontakt zu Tieren? Liebe ich Tiere?
  • Wie reagieren Tiere auf mich? Was kann ich dabei über mich lernen?
  • Gibt es Tiere, wie etwa Schlangen, Spinnen oder Mäuse, denen ich mit mehr Achtung begegnen sollte?
  • Wann habe ich zum letzten Mal interessiert und freundlich über längere Zeit ein Tier beobachtet?
  • Was weiß ich über Tiere? Stimmt das alles?
  • Wann habe ich zum letzten Mal ein Tier gestreichelt?
  • Was kann ich von Tieren lernen?
  • Habe ich schon einmal bewusst einem Tier geholfen?
  • Was tue ich aktiv für den Tierschutz?
  • Wie viel Geld spende ich für Tierhilfsorganisationen?
  • Esse ich Eier ausschließlich aus Freilandhaltung?
  • Esse ich, wenn Fleisch, vorwiegend oder nur solches aus biologischer artgerechter Haltung? (Siehe Lichtgeschenk Gesund Essen/ Essgewohnheiten).
  • Verwende ich kosmetische Produkte ohne Tierversuche?
  • Trage ich Kunstpelze und verzichte auf echte Pelze?
  • Unterstütze ich bei politischen Wahlen diejenige Politiker, die sich auch am meisten für den Tierschutz einsetzen?
  • Weiß ich, dass Delfine in Gefangenschaft (z.B. in Delfinarien) enorm leiden und früh sterben, und dass „Delfintherapie“ Tierquälerei ist? (Übrigens: Es gibt dazu genauso wirkungsvolle, weitaus tierfreundlichere Alternativen, z. B. Pferdetherapie, die zudem sehr viel billiger ist.)
  • Bin ich mir bewusst, dass es ohne Tiere auch keine Menschen gäbe? (Meditiere zu diesem Thema).
  • Bin ich mir bewusst, dass die ganze Welt mit all ihren mannigfaltigen Erscheinungsformen, auch Mensch und Tier, Aspekte des einen Göttlichen Prinzips sind? (Meditiere zu diesem Thema).

„Solange wir Organisationen brauchen, um die Tiere vor uns Menschen zu schützen, haben wir uns als Menschheit noch nicht weit genug entwickelt.“

Michael Aufhauser, Gut Aiderbichl - Symbol der Menschlichkeit.

 

© Ursula Demarmels

Wenn Du die in meinen Webseiten vorgeschlagenen Übungen durchführst, machst Du dies auf Deine eigene Gefahr und Verantwortung. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung für Folgen jeglicher Art. Rücksprache mit oder Begleitung durch Deinen Arzt oder Psychotherapeuten kann daher notwendig sein, und diese solltest Du wenn nötig auch in Anspruch nehmen.

Literaturempfehlungen

  • Ursula DEMARMELS: Wer war ich im Vorleben? Die positive Wirkung Spiritueller Rückführungen. HEYNE-Verlag, Verlagsgruppe Random House / Bertelsmann, München
  • Ursula DEMARMELS: Karma Coaching: Wege aus der Schicksalsfalle. ALLEGRIA-Verlag, Ullstein, Berlin
  • Michael AUFHAUSER: Rettet die Tiere. Herbig, 2007
  • Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. HACKER und Ursula DEMARMELS: Die neue Dimension der Gesundheit. Ganzheitlicher Schutz vor belastenden Umwelteinflüssen. Ein Ratgeber aus wissenschaftlicher uns spiritueller Sicht. SüdWest-Verlag, München
  • Allen M. SCHOEN: Mit Tieren fühlen. Kosmos-Verlag
  • Rupert SHELDRAKE: Der siebte Sinn der Tiere. Scherz-Verlag
  • Attila HILDMANN: "Vegan for fun", Becker Joest, Volk, Hilden 2011
  • Manfred KARREMANN: "Sie haben uns behandelt wie Tiere (Wie wir jeden Tag mühelos Tiere schützen können)", Höcker, 2006

Website Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker: www.med-grenzfragen.eu